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Entwicklung und Evaluierung eines haptisch-visuellen Lernsystems für chirurgische Eingriffe

BMBF

HaptiVisT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Realisierung der minimal-invasiven Handchirugie

Teilprojekt der OTH Regensburg

Förderung

BMBF Fördermaßnahme im Rahmen des Förderschwerpunktes "IKT 2020 - Forschung für Innovationen", Förderkennzeichen 16SV7560

Zeitraum und Volumen

Juni 2016 bis Mai 2019

Gesamtprojekt: ca. 1,26 Mio €, Teilprojekt der OTH Regensburg: ca. 357 T€

Kooperationspartner

Team OTH Regensburg

  • Christoph Palm (Projektleiter, Regensburg Medical Image Computing)
  • Johannes Maier (Regensburg Medical Image Computing)
  • Sonja Haug (Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung)
  • Karsten Weber (Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung)
  • Ulrike Scorna (Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung)
  • Florian Olbrich (Sensorik Applikationszentrum)

Veröffentlichungen

  • Franz D, Katzky U, Neumann S, Peret J, Hofer M, Huber M, Schmitt-Rüth S, Haug S, Weber K, Prinzen M, Palm C, Wittenberg T: Haptisches Lernen für Cochlea Implantationen, Konzept - HaptiVisT Projekt, Ansò J et al. (eds.) CURAC Tagungsband, Der Andere Verlag, 21-26, 2016. Tagungsband (pdf)

Projektbeschreibung

Motivation

Die Durchführung komplexer Operationen an knöchernem Gewebe unter Vermeidung von Verletzungen von Risikostrukturen wie Nerven oder Gefäßen gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten von Chirurgen. Um solche Eingriffe sicher und fehlerfrei durchzuführen, ist eine umfangreiche theoretische und praktische (teilweise berufsbegleitende) Aus- und Fortbildung sowie langjährige Erfahrung notwendig.

 

VRSkillsLab

 

 

 

Bericht von ARD alpha zum Projekt VRSkillsLab als Vorarbeit zu HaptiVisT.

 

 Ziele und Vorgehen

In diesem Projekt wird ein haptisch-visuelles Trainingssystem für chirurgische Eingriffe an komplexen Knochenstrukturen unter Nutzung klinischer Volumendaten (CT, MRT) realisiert, das als sog. „Serious Game“ mit immersiver Didaktik gestaltet wird. Es bildet damit eine synergistische Ergänzung von vorhandenen Aus- und Fortbildungsmöglich- keiten an Tiermodellen und füllt die Lücke zwischen „Üben an Patienten“ und realitätsnaher virtueller Interaktion durch ein haptisches und visuelles Lernerlebnis.

Innovationen und Perspektiven

Die stetige Fortbildung des ärztlichen Personals im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie bleibt so nicht auf wenige, spezialisierte Zentren beschränkt, sondern lässt sich auch auf kleinere Kliniken im ländlichen Raum ausdehnen. Eine derartige Verbreiterung der praxisnahen Aus- und Fortbildung in chirurgischen Spezialdisziplinen kann einen wichtigen Beitrag leisten, um dem Facharztmangel in der Fläche zu begegnen. 

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